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Was gibt es Neues aus den Projekten?

Interesse am Projekt Xin Chào

Vietnamesen und Deutsche besuchen die Kita „An der alten Kastanie“ in Berlin

Viel Zuspruch erlebte das deutsch-vietnamesische Kita-Team Mitte August von Mitgliedern der vietnamesischen Community, aber auch von Berlinern mit großem Interesse am deutsch-vietnamesischen Zusammenleben. Neben dem 1. Sekretär der vietnamesischen Botschaft, Dr. Nguyen Phuc Hien informierten sich, Chu Tiến Tăng und Nguyen Quyet Chien von der Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg, die ehemalige Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg, Christina Emmrich, Dr. Nguyen Van Cuong und Siegfried Sommer sowie Klaus Woinar von der Deutsch-vietnamesischen Gesellschaft über die erst kürzlich eröffnete Kita und ihr bisher für Berlin einmaliges bilinguales Konzept.

Rainer Kröger, Vorstandsmitglied von Stiftung und Diakonieverbund Schweicheln e.V. stellte den Träger, die abw gGmbH und ihren Hauptgesellschafter, den Diakonieverbund Schweicheln e.V. vor. Hier, so Kröger, gäbe es einen großen Erfahrungsschatz von dem die Kita-Gründung in Berlin-Lichtenberg profitiert habe. Birgit Said und Dang Thi Quynh Trang, beide vom Kita-Team, berichteten von den durchweg positiven Erfahrungen der ersten Monate. Kleine Signale, dass sich das zweisprachige Konzept bewähre, gäbe es bereits: Manch deutsche Eltern registrierten erstaunt, aber auch stolz, dass der Sprössling plötzlich zu Hause vietnamesisch singt und zählt.

Diese Akzeptanz gerade auch bei deutschen Eltern erstaunte und freute die Kita-Besucher. Einhellig bewerteten sie die deutsch-vietnamesische Einrichtung als einen weiteren Brückenschlag zwischen den Kulturen und versprachen, das Projekt Xin Chào nach Kräften zu unterstützen.

Vorweihnachtlicher Besuch des Lions Clubs im Mu-Ki-Haus

Im Frühjahr geht es wippend auf Entdeckungsreise im Garten

Der vierjährige Jeremy kann sich jetzt schon freuen. Im nächsten Frühjahr wird er gemeinsam mit den anderen kleinen Bewohnern des „Flügelorts“ auf wippenden Holztieren zu Abenteuerreisen im Garten aufbrechen. Möglich macht das der vorweihnachtliche Besuch der beiden Mitglieder des Lions Clubs Bochum-Ruhr, Rainer Mannhardt und Siegfried Wielath. „Nicht immer sind wir uns bei den Clubsitzungen einig. Aber die Entscheidung, das Mutter-Kind-Haus der Evangelischen Jugendhilfe Bochum zu unterstützen fiel sofort und einstimmig“, begründet Mannhardt gegenüber Marianne Bleks, der Leiterin des Betreuungsteams vom Flügelort, das Versprechen mit 1.000 Euro für die Finanzierung der Reitpferdchen zu sorgen.

Herbstfest im „Flügelort“

Pia und ihr Töchterchen Finja feierten die neu gestaltete Gartenanlage des Mutter-Kind-Hauses der Evangelische Jugendhilfe Bochum. Gemeinsam mit den kleinen und großen Bewohnern des „Flügelorts“ freuten sie sich an dem goldenen Oktobertag über Blumen- und Gemüsebeete, Sinnespfad und Vogelnestschaukel.

Auch den Gästen, wie z.B. der Bürgermeisterin des Stadtteils oder Kollegen aus den benachbarten Einrichtungen gefiel der von Gartenarchitekt Lilienthal gestaltete Außenbereich. Ein guter Ort, um miteinander zu spielen, aber auch eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen, sich zu begegnen und neue Kontakte zu knüpfen.

Für die anwesenden Mitglieder des Lions Clubs Bochum und der Soroptimist Bochum-Witten war es besonders befriedigend zu sehen, wie die von ihnen zur Verfügung gestellten Mittel „Wurzeln schlagen“. Noch allerdings sind nicht alle geplanten Spielgeräte aufgestellt. Dafür werden weitere Geldgeber gesucht.

Erlebnispädagogik in der Evangelischen Jugendhilfe Geltow

Die neue Fahrradflotte

Hier stehen die frisch erworbenen Tourenräder noch im Stall. Aber den ganzen Sommer über werden die Kinder und Jugendlichen der Evangelischen Jugendhilfe Geltow auf großen Fahrradausflügen stramm in die Pedale treten. Mit ihrer 1.000 Kilometer-Sponsoren-Tour de Geltow während der Osterferien haben sie den Erwerb der Fahrradflotte erradelt.

Mit Satteltasche und Helm geht es schon los zur ersten Probefahrt

Tour de Geltow

1.200 Kilometer und 7 neue Fahrräder

„Nicht nur nehmen, sondern auch geben“, lautete das Motto der Kinder und Jugendlichen aus Geltow. Motivation, Muskelkraft und Mut hatten sie bei ihrer „Tour“ hauptsächlich im Gepäck. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Begeistert von der Initiative der Kinder füllten viele die Sponsorenkarten zum Kilometerkauf aus. Mit von der Partie waren auch eine Heimatgemeinde, ein großer Fahrradhändler und ein Lions-Club. Und für alle jene Streckenabschnitte, die keine Käufer gefunden hatten, kam eine Stiftung auf.

Damit knackten die jungen Sportler nicht nur die 1.000 Kilometer-Marke, sondern erreichten auch ihr finanzielles Ziel: Für zukünftige Fahrradausflüge stehen sieben neue Tourenräder, ausgerüstet mit Helm und Satteltasche, bereit.

Eigenleistung überzeugt

Dass die Kinder dazu beitragen, das Projekt „Erlebnispädagogik für alle“ in der Jugendhilfeeinrichtung zu verwirklichen, strahlt aus. Ihr Engagement half, weitere finanzielle Mittel für die Anschaffung von Booten und Boulderwand einzuwerben. Allerdings bleibt der Wunsch nach einem fahrbaren Kletterturm noch unerfüllt. Dafür werden in diesem Sommer noch einmal alle Anstrengungen mobilisiert.