Bilderleiste
Kletterturm

Hoch hinaus

Klettern in der Evangelischen Jugendhilfe Geltow

Acht Meter ragt der Kletterturm in die Höhe. So hoch zu klettern, verlangt eine Menge Selbstüberwindung von den Kindern. Zentimeter für Zentimeter müssen Mut und Selbstvertrauen wachsen, bis die Kraxler endlich ganz oben ankommen und den weiten Abstand zwischen sich und den festen Boden bringen können. Selten klappt das beim ersten Anlauf. Regelmäßiges Training hilft, ein Gefühl für die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, Bewegungen zu koordinieren, Muskeln zu bilden. Und zu lernen, anderen zu vertrauen. Denn Klettern am Kletterturm ist kein Einzelsport. Der Kletterer ist über ein Seil, das ein am Boden Stehender festhält, gesichert. Beobachtet der nicht konzentriert jede Bewegung in der Höhe, kann es leicht Unfälle geben. In jeder Sekunde ist also volle Aufmerksamkeit gefordert. Von beiden!

Der Turm soll vielfach zum Einsatz kommen. Neben kajaken, wandern und Rad fahren sollen die Kinder ab Sommer 2012 auch regelmäßig klettern können. Geplant ist, dass sich die Mädchen und Jungen drei Mal pro Woche um den Turm versammeln. In den Ferien geht es weiter. Dann haben die Dagebliebenen Gelegenheit zu einem Extratraining. Und schließlich wird der Kletterturm bei allen großen Veranstaltungen der Jugendhilfe zu den Hauptattraktionen zählen.

Ein mobiler Kletterturm wird gewünscht, weil die Kinder in 11 Wohngruppen, d.h. in unterschiedlichen Orten des Landkreises Potsdam-Mittelmark leben. Die meisten Häuser bieten genügend Umschwung, um den Turm dort aufzubauen. Mit der Sicherheit, die eine gewohnte Umgebung gibt, fällt es den Kindern leichter andere, persönliche Grenzen überschreiten.

Wenige Handgriffe reichen, um den Turm schnell aufzubauen. Weil die Klettergriffe in immer neuen Anordnungen angeschraubt werden können, lässt es sich auf leichte oder schwierigere Weise emporsteigen. Auf jeden Fall ergeben sich immer wieder neue Kletterrouten, neue Herausforderungen, die es zu meistern gilt.

Mobiler Kletterturm auf einem Blick

  • Acht Meter Höhe
  • Verschiedene Schwierigkeitsgrade - die durch die Veränderung er Klettergriffe fast unendlich variabel sind
  • Tope-Rope gesichert. Der Kletterer ist durch eine Seilumlenkung mit dem Sichernden verbunden und somit wird eine sehr hohe Sicherung ermöglicht
  • Mobil einsetzbar – Kletterturm ist auf einem Anhänger montiert und kann zum Angebotsort ohne großen Aufwand schnell befördert werden
  • Kostet rund 13.400 Euro